Das Engagement ist vielfältiger und komplexer als man denkt!
Robbie Williams ist sehr aktiv in vielen verschiedenen Wohltätigkeitsorganisationen. Dabei ist er oft ebenso stark engagiert wie diskret. Nur ein Bruchteil von dem gelangt jedoch an die Öffentlichkeit, hauptsächlich Aktionen bei den bekannteren Wohltätigkeitsverbänden wie etwa Unicef oder Comic Relief, die hinter dem bekannten Red Nose Day stehen. Eine Übersicht über die Wohltätigkeitsaktivitäten von Robbie Williams bei den verschiedenen Organisationen könnt Ihr hier (Link zur Tabelle) einsehen.
Give it sum wurde im Juni 2000 von der 3 Millionen Gage aus der Pepsi Werbung mit Hilfe von Comic Relief gegründet. Rob war begeistert von der Organisation, der Art wie sie die Gelder einsetzte und dadurch viele fördernde Projekte in der ganzen Welt unterstützt. Und dabei ist für die Öffentlichkeit immer nachvollziehbar, wohin das gespendete Geld geht und was damit genau geschieht.
Give it sum zielt darauf ab, das Gemeindeleben im nördlichen Staffordshire zu verbessern.
Besonders Kinder, junge Heimatlose, Mütter sowie gesellschaftlich Abgestiegene und ältere Menschen werden unterstützt. Man sagt, dass allein 50 Projekte von Give it sum unterstützt werden, weil sie ortsansässig sind.
Im ersten Jahr wurden 210.000 £ für 13 verschiedene Projekte ausgegeben, heute sind es wohl über 1Million £ in 64 unterschiedlich stark geförderten Projekten. Rob besucht gelegentlich auch einige der lokalen Organisationen, um zu sehen, was mit dem Geld geschehen ist. Die ganze Region profitiert davon. Viele rechnen Rob dies hoch an und sind ihm sehr dankbar.
Doch die eigentlich Arbeit mit Give it sum hat seine Mutter, Jan Williams. Sie ist es, die Rob informiert und eine Vorentscheidung trifft, die außerdem sicher bei dem einen oder anderen Projekt allein entscheidet.
Rob ist der Schirmherr des Donna Louise Trust. Der Kontakt wurde zwar auch von seiner Mutter Jan über Keith Harrison vermittelt, allerdings darf man annehmen, dass Rob vom Schicksal der Donna Louise Hackney wusste, welches schließlich Gründungsgrund des Trusts war. Donna Louise war im Alter von 16 Jahren an zystischer Fibrose gestorben und der Trust sammelte nun 5 Millionen für ein Kinderhospiz. Als Rob dazu stieß und die Schirmherrschaft übernahm, war diese Summe schon fast erreicht. Donnas Mutter Christine Hackney war eine gute Freundin von Betty Williams, Robs Großmutter („Nan“), und er traf sie oft.
Er war so beeindruckt, dass er mit seiner Mutter das Treetops Hospiz in Trenthamps Lake in Stoke-on-Trent besuchte, das bis zu 8 sterbende Kinder betreut. Bis heute hat er ein sehr starkes, persönliches Interesse am Donna Louise Trust. Das vom Trust gebaute und geführte Treetops Hospiz stellt todkranken Kindern einen Pflegeheimservice zur Verfügung. Dieser kann zu Hause genutzt werden oder aber auch mit der ganzen Familie im Treetops selbst. Sämtliche Kosten werden dabei vom Trust übernommen. Etwa 250 Kinder benötigen im Jahr die Unterstützung. Der Trust bemüht sich den Bedarf zu decken, auf sehr liebevolle und menschliche Weise.
Robbie Williams kam 1998 zu Unicef durch Ian Dury und hat mit ihm Impfungen in Sri Lanka besucht. Er war auch in Mosambik, um sich dort für aidskranke Kinder einzusetzen und auf die erschreckende Problematik aufmerksam zu machen.
Seit dem Jahr 2000 ist Rob Unicef Botschafter, er „erbte“ diesen Titel, nachdem Ian Dury gestorben war. 2003 besuchte er Moskau, um zu sehen, ob das Geld auch den Straßenkindern, für die es bestimmt war, übergeben wurde.
Er engagierte sich des weiteren bei „Say Yes“ mit seinen „Handprints“, das unter der Schirmherrschaft von Unicef steht, dazu gibt es auch eine Videobotschaft. Unicef bietet diese zum Kauf an, und der Erlös wird eben diesem Projekt zugeführt. So verhält es sich ebenos bei einer anderen Videobotschaft namens „More precius than Gold“ für „End child exploitation“, in der sich Rob sehr nachhaltig gegen die Ausbeutung und Kinderhandel in der Dritten Welt einsetzt. Auf der DVD „What we did last summer“ ist dieser Videoclip ebenfalls zu sehen. Sicherlich zahlt Rob gerne die Lizenzgebühren dafür ;-)
In Sachen Comic Relief interessiert Robbie Williams sich nicht nur für Give it sum, sondern im Gegenteil, er lässt es sich nicht nehmen, seit dem Jahr 2000 jedes Mal beim Red Nose Day mitzumachen. Am bekanntesten sind wohl seine Videoclips für den Red Nose Day aus dem Jahren 2000, 2003 und 2005. In den anderen Jahren hat er zum Beispiel einen handsignierten Smart Crossblade versteigert, der Erlös von 51.049,99 Euro ging dann allerdings an Give it Sum, doch bleibt es sozusagen in der Familie, da Give it sum schließlich mit zu Comic Relief zählt.
Robbie Williams hat zum Beispiel auch Robbie the Reindeer „Hooves of fire“ seine Stimme geliehen. Der Cartoon hat „einen Schlitten voll“ Preise eingeheimst, mehr Infos dazu findet Ihr durch den Link, der bei der Übersicht angegeben ist! Dazu hat er noch eine wirklich schöne Interpretation von „Come fly with me“ aufgenommen. Der Videoclip ist natürlich wieder käuflich zu erwerben und kommt Comic Relief zugute.
1998 hat sich Rob von der Künstlerin Gina Kane, die auch am „Let me entertain you“ Videoclip mitgearbeitet hat, eine Blue Jeans auf den Körper malen lassen. 5 Stunden dauerte es, bis das Kunstwerk fertig war, und es kann sich wirklich sehen lassen. Es regte vor allem bei den Damen nicht nur zum Spenden an. *gg*
6 Jahre war Robbie Williams Schirmherr bei Jeans for Genes die sich für Kinder mit genetischen Störungen oder Geburtsschaden engagieren, ihnen und den Familien helfen und die medizinische Forschung unterstützen.
Rob beteiligt sich auch weiter an Projekten bei Jeans for Genes, immer dann, wenn ganz Großbritannien aufgerufen ist, die Kleiderordnung beiseite zu legen, Jeans zu tragen und 1£ für Schulen und 2£ für Firmen zu spenden oder auf andere Weise den „Jeans for Genes Tag“ zu feiern und zu unterstützen.
Jenes for Genes ist übrigens dem Great Ormond Street Hospital for Children (GOSH) angeschlossen, bei dem sich Rob auch sehr engagiert.
Das Great Ormond Street Hospital for Children entstand aus dem von Dr. Charles West 1852 gegründeten ersten Kinderkrankenhaus in der englischsprachigen Welt. Es begann mit 10 Betten und hat sich bis heute zu einem der modernsten Kinderkliniken der Welt entwickelt, die mittlerweile führend in der Erforschung und Behandlung von Kinderkrankheiten ist. Schirmherrin ist Ihre Majestät, Königin Elisabeth II. Dennoch ist GOSH auf Spenden angewiesen, unter anderem auch für die zahlreichen Missionen in den 3. Welt Ländern.
Der Anthony Nolan Trust wurde von Anthony’s Mutter Shirley gegründet. Anthony litt an dem sehr seltenen Wiscott Aldrich Syndrom, bei dem die Erkrankten nur auf Heilung hoffen können, wenn sie eine Knochenmarktransplantation bekommen. Rob ließ sich dort als potentieller Knochenmarkspender registrieren. Somit löste er ein Versprechen ein, das er Joanna MacVicar gegeben hatte, die an Leukämie erkrankt war. Rob hat immer den Kontakt zu Ihr gehalten, soweit es ihm möglich war. Joanna hat im Frühjahr dieses Jahres 2005 den Kampf gegen ihre Krankheit verloren.
Der Kidney Research Fund setzt sich vor allem für Kinder mit Nierenerkrankungen ein. Rob unterstützte diesen Fund unter anderem mit einem Go-Cart Rennen das der Fund regelmäßig organisiert und das Team Williams gewann! Er versteigerte dann zugunsten dem Fund VIP Eintrittskarten für das Knebworth Konzert, welche 1.600 £ einbrachten.
Der Prince Trust richtet die jährlichen Soccer Six Fußballspiele aus. In den Jahren 1996 bis 2000 hat Rob jedes Mal daran teilgenommen, auch wenn er nicht immer zum „Winnerteam“ gehörte. *gg*
Der Prince Trust unterstützt Jugendliche, bietet Rat und Tat an in vielen Programmen, die Jugendliche in ein gutes Leben führen soll. Der Trust wurde, wie der Name schon sagt, vom Prinzen of Wales gegründet und steht unter seiner Schirmherrschaft.
Sehr mutig, wie wir finden, hat sich Rob für Everymen eingesetzt. Er drehte dafür einen Videoclip, indem er mit umgeschnallten Busen am Strand zu sehen ist. Er erklärt dabei, wie hoch die Gefahr ist, dass auch junge Männer an Hodenkrebs erkranken können, wirbt für Vorsorgeuntersuchungen und setzt sich dafür ein, dass offen über männerbetreffende Krebsarten geredet wird, da es noch immer ein Tabuthema zu sein scheint. Everymen ist angegliedert an The Insitute of Cancer Research, welches führend in der Krebsforschung ist und dessen Wissenschaft international berühmt ist.
Nicht zuletzt hat sich Rob in diesem Jahr auch aktiv für Live8 eingesetzt. Dies hatte er sich schon länger gewünscht, aber um als Künstler für Live8 ausgewählt zu werden, so schien es, musste man einige Hürden nehmen. Er selber sagte mal, dass man dazu zu der Gruppe der „coolen“ Künstler gehören müsse, well Rob, you’re in!
Nicht vergessen werden soll hier sein Auftritt beim Concert of Hope 1997, seine Unterstützung für Pride of Britain und seine Versteigerungen bei Sotherby’s, deren Erlöse auch grundsätzlich gespendet wurden. Doch da die meisten Wohltätigkeitsorganisationen Hand in Hand miteinander arbeiten, ist es oft schwer, genau nach zu vollziehen, wohin welche Spende geht. Wir haben uns hier bemüht, zumindest die Hauptorganisationen vorzustellen und zu zeigen, wie Rob darin involviert ist. Allerdings erheben wir keinen Anspruch auf absolute Richtigkeit und Vollständigkeit.
Rob wird immer stark engagiert sein, und daher kann dies auch nur eine unvollständige Aufzählung sein. Vielleicht sollten wir alle einmal innehalten und Robs Beispiel folgen, uns informieren und selbst auch versuchen, diese Welt ein klein wenig besser zu machen.
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